Förderungen

Fördermittel 2017 für Heizungen & Solaranlagen

Für Heizungen bieten häufig die KfW oder die BAFA Fördermittel an. Sie hängen von verschiedenen Voraussetzungen und Faktoren ab, die jeweils erfüllt sein müssen. Nicht nur bei Neubauten können Hausbauer günstige Kredite erhalten. Insbesondere die energetische Sanierung und der Heizungstausch bei Altbauten wird finaziell gefördert. Neben den klassischen Krediten sind oftmals auch regionale Fördertöpfe & Fördermittel aus Länderhaushalten verfügbar.

 

Vom Stromfresser zum Energiesparer

Heizungspumpe tauschen

Viele wissen inzwischen, dass eine alte Heizung deutlich mehr Energie zur Wärmeerzeugung benötigt als eine neue Anlage. Doch nicht nur höherer Brennstoffverbrauch treibt die Kosten in die Höhe: Auch veralterte Umwälzpumpe sind teuer, da sie Unmengen an Strom fressen.

Hier der direkte Vergleich mit anderen Haushaltsgeräten am Beispiel eines durchschnittlichen Einfamilienhauses:

 

Sehr überraschend ist hier der Blick auf den Stromverbrauch einer veralteten Heizungspumpe. Sie benötigt 400 bis 600 kWh im Jahr und verursacht mit 115 bis 172€ sehr hohe Kosten. Im Vergleich: Eine neue, energiesparende Umwälzpumpe benötigt jährlich nur 50 bis 100kWh, das Budget hierfür fällt mit 14 bis 29 € denkbar gering aus.

Der Austausch lohnt sich also, auch im Hinblick auf das 2016 von der Bundesregierung gestartete Förderprogramm zum Pumpentausch. Gefördert werden 30% des Netto-Rechnungsbetrages. Vorraussetzung ist, dass der Eigentümer die Förderung zuvor online beantragt und das der Austausch von einem professionellen Fachbetrieb durchgeführt wird.

Details zum Förderprogramm gibt es unter www.wasserwaermeluft.de

Förderung nutzen, Heizkosten sparen

Wenn alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, ist das Einsparpotenzial hoch. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und eine Förderoffensive gestartet, die bis 2020 die Optimierung von Heizungsanlagen bezuschusst. Neben dem Austausch von Umwälzpumpen können Eigenheimbesitzer auch die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs und die fachgerechte Einstellung der Heizkurve mit rund 30% bezuschussen lassen. Ebenfalls gefördert werden voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Stragventile, Pufferspeicher sowie seperate Mess-, Regelungs- und Steuertechnik und Benutzerinterfaces.

Auf dieser Weise sollen deutsche Heizungskeller in den kommenden Jahren Stück für Stück optimiert werden.